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Buchmacher News

Bet-at-home: Bundesligist Schalke darf weiter für Buchmacher werben

Sportwetten spielen in Deutschland eine wichtige Rolle. Dennoch muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die rechtliche Situation nicht ganz eindeutig ist. In der Vergangenheit wurde der neue Glücksspielstaatsvertrag auf den Weg gebracht. Bis jetzt wurde aber noch keine Wettlizenz in Deutschland vergeben. Lediglich eine Steuer von fünf Prozent wurde im Sportwetten Bereich eingeführt. Inwiefern in diesem Jahr die Liberalisierung des deutschen Glücksspielmarktes weiter voran getrieben werden kann, wird sich noch herausstellen. Vor allem gibt es eine Vielzahl von Gegnern des Glücksspielstaatsvertrages. Dieser zieht nämlich lediglich die Vergabe von 20 Wettlizenzen nach sich. Es gibt jedoch eine wesentlich größere Anzahl von Bewerbern. Ob eine Regulierung des deutschen Glücksspielmarktes auf diesen Weg wirklich erfolgen kann, wird sich hoffentlich bald herausstellen.

 

Einen wichtigen Schritt in Richtung Liberalisierung hat sich vor kurzem im Zusammenhang mit dem online Buchmacher Bet-at-home ereignet. Bet-at-home fungiert seit geraumer Zeit als Sponsor des Bundesligisten Schalke 04. Im Jahre 2011 entschied der Bezirk Mittelfranken jedoch ein Verbot für die Kooperation zwischen Schalke und dem online Buchmacher auszusprechen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde in Bayern Glücksspielwerbung im World Wide Web untersagt. Bet-at-home hielt sich jedoch nicht an dieses Verbot und verwies stattdessen auf das europäische Recht und darauf dass andere Bundesländer keine Verbote zum damaligen Zeitpunkt ausgesprochen hätten. Vor kurzen wurde durch das Verwaltungsgericht Ansbach das Werbeverbot für Bet-at-home auf der Webseite von Schalke aufgehoben.

 

Die Bundesliga hat ein sehr hohes Maß an Attraktivität für die zahlreichen online Buchmacher. Stadionwerbung oder Werbung auf den Webseiten der jeweiligen Bundesligisten sind heiß begehrt. Auf diesen Weg können die Sportwetten Anbieter ihren Bekanntheitsgrad im deutschen Raum stark erhöhen. Auf der anderen Seite ziehen die Bundesligisten natürlich auch finanzielle Vorteile daraus.