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Buchmacher Sportingbet richtet Focus auf US-Markt – Letzte Rate an US-Justiz bezahlt

Der Online Buchmacher Sportingbet kann, seitdem man seine dritte und letzte Zahlung an das US-Department of Justice geleistet hat, nun endlich seinen Fokus wieder auf den US-Markt ausrichten. Nachdem man nun mit der letzten Rate, die 6 Mio. Dollar betrug, die gesamte Strafe von insgesamt 33 Mio. Dollar an die USA abgestottert hat, muss der Online Buchmacher Sportingbet mit keiner strafrechtlichen Verfolgung rechnen.

 

Doch wie kam es eigentlich zu dem Umstand, der zu dieser Strafe führen sollte? Sportingbet agierte bereits zwischen 1998 und 2006 in den USA als Glücksspielanbieter. Man bot unter anderem die Marken „Sportsbook.com“ und „ParadisePoker“ an. Mit der Verhaftung von Peter Dicks, damaliger Vorsitzender von Sportingbet, in den USA begann der Strudel in den der Online Buchmacher gezogen wurde. Nach der Verhaftung wurde das US-Geschäft vorerst aufgegeben und 2007 wurde dann ebenfalls ParadisePoker aufgegeben.

 

Das dicke Ende sollte jedoch noch kommen. Denn der Online Buchmacher Sportingbet gab zu, dass man bereits seit Anfang 2001 US-Bürgern den Abschluss von Glücksspiel-Transaktionen, mithilfe Ihrer Kreditkarten, jedoch ohne die Zustimmung der Kreditkartenunternehmen, förderte und umsetzte. Die anfallenden Gewinne wurden an die Kunden aus den USA ebenfalls ausgezahlt.

 

Nachdem der Online Buchmacher Sportingbet nun die Strafe abgezahlt hat, werden bereits erste Möglichkeiten zum Wiedereinstieg in den US-Markt geprüft. Sportingbet hat das Potential in diesem Markt schon längst erkannt und will die Fühler sicher auch in Zukunft in Richtung USA ausrichten.