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Bwin: Buchmacher blieb 2014 hinter Erwartungen zurück

Bei Bwin steckt momentan der Wurm drin. Die Bilanzen der letzten Jahre sahen alles andere als rosig für den online Buchmacher aus. Eigentlich ist man davon ausgegangen, dass 2014 die Wende herbeigeführt wird. Schließlich hat man aufgrund der Fußball Weltmeisterschaft mit steigenden Einnahmen gerechnet. Dennoch musste man diesen Gedankengang nach den ersten Rechnungen wieder verwerfen. Aufgrund der schlechten Zahlen steht bwin.party unter Druck. Gerüchten zufolge, soll bereits über einen Verkauf bzw. eine Fusionierung nachgedacht werden. Verschiedene Namen treten als potenzielle Käufer in Erscheinung. Inwiefern dieser Schritt wirklich gegangen wird, wird sich in der Zukunft herausstellen. In jedem Fall ist von einem langwidrigen Prozess auszugehen. Die Social Gaming Sparte bescherte Bwin im letzten Jahr einen operativen Verlust von 7 Millionen Euro und steht somit ganz oben auf der Liste der potenziellen Verkäufe. Laut Medienberichten soll es bereits aktive Gespräche geben.

 

Das vierte Quartal des letzten Jahres hat Bwin gewaltig an den Baum gefahren. Vor allem vom Sportwetten Bereich hatte man sich viel erhofft. Aufgrund vieler für Bwin ungünstiger Ergebnisse sind die Umsätze aber eher dürftig ausgefallen. Die Bilanz des letzten Jahres zielt in etwa auf einen Gesamtumsatz von bis zu 612 Millionen Euro ab. Damit liegt man rund 20 Millionen hinter den Expertenerwartungen. Ob Bwin den Karren aus dem Dreck ziehen kann, wird sich noch herausstellen. Am Sportwetten Markt herrscht ein harter Konkurrenzkampf vor, somit sollte der online Buchmacher Bwin in jedem Fall keinen leichten Stand haben, um Marktanteile zurückzuerobern bzw. zu gewinnen.