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Buchmacher: Glücksspielstaatsvertrag durch EU-Kommission abgelehnt

“Rien ne va plus” (Nichts geht mehr). Das ewige Hin und Her in Bezug auf die Akzeptanz des Glückspielvertrags der restlichen 15 Bundesländer in Deutschland durch die EU nimmt kein Ende. Die Verhandlungen zwischen den Ländern und der EU gehen nur schleppend voran. Es bleibt somit weiterhin ein steiniger Weg bis zur Liberalisierung der Sportwetten. Der aktuelle Entwurf des Glücksspielvertrags wurde mit der Begründung, dass grundlegende Aspekte im Entwurf umstritten seien, abgelehnt. Laut Michel Barnier, EU-Binnenmarktkommissar, haben die Länder bei einigen Gesichtspunkten eingelenkt, dennoch würde der momentane Entwurf für eine Freigabe nicht ausreichen. Somit geht der Kampf, um den Glücksspielstaatsvertrag in die nächste Runde.

 

Der Deutsche Lottoverband fordert nun, dass man endlich für klare Verhältnisse sorgen sollte und dieses ewige Katz und Maus Spiel nun möglichst schnell ein Ende finden muss. Zahlreiche Buchmacher bekräftigen diese Forderung und können das endlose Hin und Her nicht mehr nachvollziehen. Schleswig-Holstein hat bereits gezeigt, dass ein neuer Glücksspielvertrag möglich ist. Anfang des Jahres wurde dieser von der EU gebilligt. Schleswig-Holstein ging somit als gutes Beispiel voran und andere würden gerne nachziehen. Der Druck lastet nun auf den Schultern der Länder, die einen Vertrag, ohne fragwürdige Gesichtspunkte, ausarbeiten müssen. Inwiefern dieser dann von der EU akzeptiert wird, wird sich in naher Zukunft herausstellen. In Hinblick auf die Mehreinnahmen der Länder durch die Liberalisierung des Glücksspiels ist dieser langwidrige Prozess nicht wirklich nachzuvollziehen.