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Weitere Systeme negativer Progression Teil 1

Neben dem bekannten Systemen Martingale und Super Martingale gibt es auch weitere bedeutende Systeme mit negativer Progression. Hier die beiden wichtigsten im Überblick:

  • D´Alembert System
  • Fibbonaci System

 

Neben dem Fibbonaci System gibt es auch noch das Laboucher System, dieses ist dem Fibbonaci-System sehr ähnlich. Fangen wir mit dem D´Alembert System an: Dieses System wurde vom französischen Mathematiker und Physiker Jean le Rond d’Alembert erfunden und ist auch als Gleichgewichtsgesetz bekannt. Es wird angenommen, dass das Verhältnis zwischen den Ergebnissen (Siege und Niederlagen) auf Dauer ausgeglichen verläuft.

 

Für Sportwetten bedeutet dies: Trifft man auf eine längere Dauer nacheinander alle Wetten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer verlorenen Wette und umgekehrt. Dieses System erinnert an Martingale, ist jedoch viel sicherer.

 

Die Einsätze werden hier nicht verdoppelt sondern nur um eine Einheit erhöht. Den Starteinsatz erhöht man im Verlustfall um diese eine Einheit, hat man die Wette aber gewonnen wird der Starteinsatz um eine Einheit vermindert. Ist man wieder am Start angelangt hat man das Ziel dieses Systems erreicht. Erwähnen sollte man, dass sich die Quoten zwischen 2,00 und 2,20 belaufen sollten.

 

Das ganze in Tabellenform: (Quote beträgt immer 2,00)

Versuch Einsatz Wettausgang Gewinn
1 100 Verloren 0
2 200 Verloren 0
3 300 Gewonnen 600
4 200 Gewonnen 400
5 100 Gewonnen 200
6 0 Ende

 

In diesem Fall hätte man einen Reingewinn in Höhe von 300 Euro erzielt. Im zweiten Teil dieses Berichts werde ich die weiteren Systeme negativer Progression behandeln.

 

Fibbonaci-System: Dieses System basiert auf den Fibbonaci-Zahlen des italienischen Mathematikers Leonardo von Pisa (auch Fibbonaci genannt). Später wurde daraus ein Sportwettensystem entwickelt, dass Fibbonaci-System. Das Prinzip hierbei ist: Jede Zahl ist die Summe der beiden vorherigen Zahlen. Man startet mit der 1. Dies ergibt folgende Folge: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233…

 

Der Starteinsatz ergibt eine Einheit, in diesem Fall wird dies bei 10 Euro liegen. Wurde die Wette bereits beim ersten Versuch getroffen ist die Folge beendet und es wurde ein Gewinn erzielt. Ist dies nicht der Fall und die erste Wette wurde verloren, wird die Folge notiert und die 2 letzten Nummern der Folge ergeben den nächsten Einsatz. Dies macht man bei jeder verlorenen Wette. Nach jeder gewonnenen Wette wird die letzte Zahl der Folge gelöscht. Ist die ganze Folge gelöscht wurde das System erfolgreich absolviert.

 

In Tabellenform: Starteinsatz = 10 Euro

Versuch Folge Einsatz Wettausgang Bisher ausgezahlt Bisher eingesetzt Gesamtstand
1 1 10 Verloren 0 10 – 10
2 1, 1 20 Verloren 0 30 – 30
3 1, 1, 2 30 Verloren 0 60 – 60
4 1, 1, 2, 3 50 Gewonnen 100 110 – 10
5 1, 1, 2 30 Verloren 100 140 – 40
6 1, 1, 2, 3 50 Verloren 100 190 – 90
7 1, 1, 2, 3, 5 80 Verloren 100 270 -170
8 1, 1, 2, 3, 5, 8 130 Gewonnen 360 400 – 40
9 1, 1, 2, 3, 5 80 Gewonnen 520 480 + 40
10 1, 1, 2, 3 50 Gewonnen 620 530 + 90
11 1,1,2 30 Verloren 620 560 + 60
12 1,1,2,3 50 Gewonnen 720 610 + 110
13 1,1,2 30 Gewonnen 780 640 + 140
14 1,1 20 Gewonnen 820 660 + 160
15 1 10 Gewonnen 840 670 + 170
16 0 0 Ende 840 670 + 170

 

Insgesamt hätte man hier bei 670 Euro Gesamteinsatz 840 Euro zurückerhalten. Dies würde einem Reingewinn von 170 Euro entsprechen.