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Bwin sollte jedem im Sportwetten Bereich ein geläufiger Begriff sein. Hierbei handelt es sich um einen Buchmacher, der zu den ganz Großen der Branche gehört. Seit geraumer Zeit halten sich jedoch in den Medien Gerüchte, das Bwin aufgekauft wird. Die Gerüchte konkretisieren sich nun. Mittlerweile soll ein fundiertes Angebot von der GVC Holding vorliegen. Dieses beläuft sich auf 900 Millionen Pfund. Umgerechnet steht somit eine Kaufsumme von 1,27 Mrd Euro im Raum. In den letzten Jahren stimmten bei Bwin die Umsatzzahlen nicht mehr. Somit könnte ein Kauf durchaus wahrscheinlich sein. Für den Käufer bietet Bwin einen sehr großen Kundenstamm. Dieser setzt sich aus Usern aus allerhand Ländern zusammen. Nicht nur die GVC Holding ist an einem Kauf interessiert. Mit der 888 Holding tritt nun ein weiterer potenzieller Käufer in Erscheinung. Die Zahlung soll in bar und Aktien erfolgen. Diese Kaufsumme kann jedoch nicht alleine bewältigt werden. Als weiterer Käufer tritt der Pokeranbieter Amaya in Erscheinung. Somit könnte es bei einem Kauf von Bwin zu einer Splittung kommen. Für Amaya dürfte nämlich in erster Linie der Bwin Pokerraum interessant sein.

 

Wie die Übernahme nun genau vonstatten geht und ob es überhaupt zu dieser kommt, bleibt vorerst abzuwarten. In jedem Fall muss sich bei Bwin etwas ändern. Die Konkurrenz schläft nicht und somit gab es in den letzten Jahren Einbrüche beim Buchmacher. Mit dem Pokeranbieter Amaya und der GVC Holding hat man nun zwei Käufer an der Hand. Die GVC Holding legt sein Hauptaugenmerk auf den Sportwetten Bereich. Darüber hinaus wäre man sicher an der Casino Sparte und dem Spielebereich interessiert. Amaya hingegen wird den Fokus im Pokerbereich ansiedeln. Sollte es wirklich zu einem Kauf kommen, dürfte die Marke Bwin weiterhin erhalten bleiben. Schließlich handelt es sich hierbei um einen Namen, der sehr bekannt ist und über einen großen Kundenstamm verfügt.