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Straßenschlachten und Angriff auf Spielerbus vor Finale in Buenos Aires

Das Finale der Copa Libertadores zwischen River Plate und den Boca Juniors ist nach schweren Ausschreitungen vor dem Stadion verlegt worden. Top-Spieler von Boca wurden dabei verletzt.

Alles war angerichtet für das Jahrhundert-Ereignis in Buenos Aires: das große Finale der Copa Liberatadores (das südamerikanische Pendant zur Champions League) zwischen den Stadtrivalen aus Buenos Aires, River Plate und Boca Juniors. 66.000 frenetische Fans warteten im Stadion auf ihre Gladiatoren, doch kein einziger sollte an diesem Abend auftreten.

Hooligans von River Plate attackierten nämlich den Mannschaftsbus der Boca Juniors am Weg zum Stadion, kurz vor Beginn des großen Spiels. Mit Steinen wurden die Scheiben eingeschlagen, Tränengas drang in den Bus.

Unter anderem verletzten sich dabei Kapitän Pablo Pérez und Stürmerstar Carlos Tévez. Pérez musste in einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden, wo eine Augenverletzung des Mittelfeldspielers festgestellt wurde.

Das Spiel wurde auf Sonntag (21.00 Uhr/MEZ) verschoben, erklärte der Präsident des südamerikanischen Dachverbands Alejandro Dominguez. Keiner der beiden Vereine wollte nach den Ausschreitungen, die vor den Toren des Stadions ihre Fortsetzung nahmen, antreten.

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